Spaziergang
in der Vergangenheit.
Die Bürotüre schliessen und den Feierabend geniessen, da keine Pflichten rufen.
Es zog mich zum Waldbrunnen und da waren sie, die Erinnerungen:

Manchmal war er Treffpunkt in meiner Jugendzeit mit einem Jüngling.
Er steht an einem der Eingänge zum grossen Bremerwald am Berner Stadtrand.
Unzählige Stunden verweilte ich in diesem Wald, durchstreifte in.
Mit meinem Vater auf Beobachtungstour, verweilten wir jeweils ganz still an einigen Orten und warteten auf den Hirsch, oder auf eine Eule. Ich lernte Pflanzen mit ihren Namen kennen, lernte zu sehen und zu erfassen welche Geschenke uns die Natur gibt. Auch alleine mit einem mir anvertrautem Hund, unternahm ich hier abenteuerlich Streifzüge begleitet von vielen Fantasien....wie
z.B.: hat die Spinne auch Gedanken oder nur den Instinkt?
ihr zu Hause
Heute trennt kurz nach dem Waldanfang, die zum Teil sechsspurige Autobahn, dieses Gebiet.
Früher, das waren noch andere Zeiten.
In den Jugendjahren und zum teil auch noch heute, mochte ich diesen Ausspruch nicht so recht hören. Meisten wird er von älteren Menschen ausgesprochen und nun ertappe ich mich bei demselben Gedanken:
Ja früher, das waren noch andere Zeiten.

Ist dieser Gedanke ein Zeichen, dass auch ich bereits zu einer älteren Person geworden bin?
So schnell vergeht die Zeit, so manches ändert sich und gehört heute zur Selbstverständlichkeit:
Autos / zerstörerisch, bequem…
Computer / nicht mehr weg zu denken…
Mobiltelefone / allzeit erreichbar…
Fernseher / na ja? jedenfalls nichts für mich…
die Technik, die Medizin usw. nichts macht Halt. Noch kann ich einigermassen mithalten. aber mit ein wenig Sehnsucht muss ich mir eingestehen, dass die alten Zeiten doch sehr wertvoll waren.
Wegweiser (waren damals noch nicht hier)
So in Gedanken versunken, führte mich der Weg zum nächsten Brunnen.
an den Glasbrunnen mitten im Wald, mit einem Kehrichtkessel im Hintergrund!
Das Wasser ist ebenfalls
immer in Bewegung
Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass nach all den Jahren, mir dieser Wald nicht mehr vertraut ist. Damals hatte ich nie Angst mich darin zu verlaufen, die Frage tauchte auf:
„bin ich auf dem richtigen Weg?“ auch in meinem Leben?

Dann fuhr ich auf der trennenden Autobahn, langsam in die Realität zurückkehrend, nach Hause.

Die Bürotüre schliessen und den Feierabend geniessen, da keine Pflichten rufen.
Es zog mich zum Waldbrunnen und da waren sie, die Erinnerungen:

Manchmal war er Treffpunkt in meiner Jugendzeit mit einem Jüngling.
Er steht an einem der Eingänge zum grossen Bremerwald am Berner Stadtrand.
Unzählige Stunden verweilte ich in diesem Wald, durchstreifte in.
Mit meinem Vater auf Beobachtungstour, verweilten wir jeweils ganz still an einigen Orten und warteten auf den Hirsch, oder auf eine Eule. Ich lernte Pflanzen mit ihren Namen kennen, lernte zu sehen und zu erfassen welche Geschenke uns die Natur gibt. Auch alleine mit einem mir anvertrautem Hund, unternahm ich hier abenteuerlich Streifzüge begleitet von vielen Fantasien....wie

z.B.: hat die Spinne auch Gedanken oder nur den Instinkt?

Heute trennt kurz nach dem Waldanfang, die zum Teil sechsspurige Autobahn, dieses Gebiet.

Früher, das waren noch andere Zeiten.
In den Jugendjahren und zum teil auch noch heute, mochte ich diesen Ausspruch nicht so recht hören. Meisten wird er von älteren Menschen ausgesprochen und nun ertappe ich mich bei demselben Gedanken:
Ja früher, das waren noch andere Zeiten.

Ist dieser Gedanke ein Zeichen, dass auch ich bereits zu einer älteren Person geworden bin?
So schnell vergeht die Zeit, so manches ändert sich und gehört heute zur Selbstverständlichkeit:
Autos / zerstörerisch, bequem…
Computer / nicht mehr weg zu denken…
Mobiltelefone / allzeit erreichbar…
Fernseher / na ja? jedenfalls nichts für mich…
die Technik, die Medizin usw. nichts macht Halt. Noch kann ich einigermassen mithalten. aber mit ein wenig Sehnsucht muss ich mir eingestehen, dass die alten Zeiten doch sehr wertvoll waren.

Wegweiser (waren damals noch nicht hier)
So in Gedanken versunken, führte mich der Weg zum nächsten Brunnen.

Das Wasser ist ebenfalls

Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass nach all den Jahren, mir dieser Wald nicht mehr vertraut ist. Damals hatte ich nie Angst mich darin zu verlaufen, die Frage tauchte auf:
„bin ich auf dem richtigen Weg?“ auch in meinem Leben?

Dann fuhr ich auf der trennenden Autobahn, langsam in die Realität zurückkehrend, nach Hause.

sravana - 16. Jul, 16:11